Gasschweißen ist eine der ältesten Methoden des Schweißens. Das Ziel des Verfahrens ist, dauerhafte Verbindungen mit den gleichen chemischen und mechanischen Eigenschaften zu schaffen, wie das geschweißte Material hat.

Beim Gasschweißen gewinnt man die Wärme durch die Verbrennung des brennbaren Gases unter Verwendung eines Gases, das die Verbrennung unterstützt. Überwiegend dient als das brennbare Gas Acetylen und das verbrennungsunterstützende Gas ist in der Regel Sauerstoff. Bei der Verbrennung von Acetylen in Kombination mit Sauerstoff erreicht die Temperatur 3200 °C, die zum Schmelzen einer Anzahl von metallischen Materialien ausreicht.

Beim Gasschweißen wird Acetylen fast ausschließlich als das brennbare Gas verwendet, weil man während seiner Verbrennung maximale Flammentemperatur erreicht.

Vorteile:

  • Operativkraft (der Prozess benötigt keine Stromquelle)

  • Technologie für Reparaturarbeiten geeignet

  • die Angemessenheit der technologischen Verwendung zum Hartlöten und Schneiden

  • Verfügbarkeit


Nachteile:

  • hoher Wärmeeintrag , d. h. breiterer Wärmeeinflussbereich des Grundmaterials /TOO/

  • längere Schweißzeiten

  • größere Fehlerwahrscheinlichkeit